Die Welt der
„Maharishi-Meditation“

Erfahrungen




Wer seine persönlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit Maharishis Meditations-Techniken hier mit anderen Menschen teilen möchte, sende sie bitte an folgende Email-Adresse: mail@njyotish.de


Schöne Erfahrung - 98 jährige Großmutter lernt TM

Ein TM-Lehrer teilte diese Erfahrung mit:

„Ich war von einer Diskussion in Bezug auf Menschen die heutzutage zu meditieren beginnen inspiriert - ihre Erfahrungen sind oftmals so tief, dass sie auf Anhieb transzendieren. Ich dachte, ich sollte das erwähnen, weil wir wahrscheinlich alle einige Freunde oder Verwandte haben, die noch nicht damit begonnen haben – aus welchen Gründen auch immer.
Ich habe eine Großmutter - die Mutter meiner Mutter - die seit Jahrzehnten in dieser Situation war, sie wollte wirklich nichts über die Transzendentale Meditation hören. Immer wenn ich sie besucht hatte, habe ich mein Puja-Set mitgenommen. An einem gewissen Punkt würde ich sagen, „Oma, hast Du Interesse TM zu erlernen?" Und sie tat es nie. Es ist nichts, was sie tun wollte.

Aber die Menschen können sich ändern. Und die Menschen ändern sich. Das letzte Mal, als ich sie fragte, sagte ich: „Na Oma, es ist heute sehr ruhig und es ist jetzt nicht viel los. Wie wäre es, wenn ich Dir beibringen würde, wie man meditiert?" Sie sagte: „OK." Und das nach mehreren Jahrzehnten, in denen sie nichts darüber hören wollte.

Also habe ich schnell eine Puja vorbereitet, initiierte sie und sie transzendierte sogleich - sie war absolut weg. Das was nur ein paar Minuten dauern sollte, wandelte sich in eine halbe Stunde. Es dauerte lange, bis ich sie aus der Transzendenz holen konnte.

Als sie endlich ihre Augen öffnete - sie ist 98 Jahre alt - hatte sie dieses GROSSE Lächeln auf ihrem Gesicht und strahlte nur noch. Bevor ich jedoch eine einzige Sache – noch nicht einmal ein Wort – sagen konnte, sah sie mich an und sagte: „Mein Junge, als ich mein neues Mantra nutzte, wurde es immer kleiner, kleiner und kleiner und plötzlich war da nichts mehr. Doch dann fand ich mich Selbst von Angesicht zu Angesicht mit dem Heiligen Geist."

Ich hatte alles mitbekommen. Ich sagte, “Ja Großmutter, genau so einfach meditieren wir morgens und abends.“ 


Dieser Bericht stammt von einem Teilnehmer der „Invincible American Assembly“ innerhalb der MUM (Maharishi University of Mangement) in Fairfield, der anonym bleiben möchte.

Das ist meine Erfahrung vom 10. April 2016.

Wenn der kosmische Geist den individuellen Geist erfüllt, erscheint es, als würde der individuelle Geist mit der Zeit durch den kosmischen Geist absorbiert. In diesem Sinne löst sich der individuelle Geist und auch das Konzept des individuellen Lebens auf.
Für mich spielte sich das so ab, als würde jemand aus einer Gefängniszelle entlassen, in der er oder sie eine unfassbare Zeit in Haft verbracht hat.
Diese Person ist nun frei, in die weite Welt zu wandern, wohin sie sich es auch immer wünschen mag. Alles, was ihr in ihrer winzigen Zelle nicht zur Verfügung stand, ist jetzt wann immer sie will unermesslich verfügbar. Himmel, Meer, Wiesen, Sterne, Planeten, Berge, Täler, alle unvergleichlichen Ausblicke, und der enorme und herrliche Garten der Fülle des Lebens ist jetzt verfügbar.
Die Freiheit, für die sie bisher noch nicht einmal einen Namen oder Begriff verfügbar hatte, ist das, was sie lebt.
Für sie ist die Vorstellung in diese winzige Zelle zurückzukehren unmöglich auch nur in Betracht gezogen zu werden. Es wäre wie der Versuch gegen den Strom eines Flusses oder gegen die Gezeiten des Ozeans zu schwimmen.
Sogar sich vorzustellen zurück in diesen engen Raum zu gehen, ist einfach unmöglich. Schnell schwindet selbst die Erinnerung daran, als ob sie nie existiert hätte.
Was jetzt für mich der Fall zu sein scheint ist, dass ich ständig im uferlosen Ozean des kosmischen Geistes schwimme.
In das Land der Gedanken zurückzukehren, die den individuellen Geist gekennzeichnet haben, erfordert eine unwillkommene, unerwünschte, und undenkbare Anstrengung.
In individuellen Begriffen zu denken, ist wie gegen den allmächtigen Fluss der Natur gegen-anzugehen, gegen den Kern des unbegrenzten Lebens. Selbst zu versuchen, auf dieser Ebene für ein paar Minuten tätig zu sein, ist anstrengend.
Nach und nach kommt man durch Erfahrung zu dem Verständnis, es ist einfach besser, seinem Geist weiterhin zu erlauben in seinem einfachsten und ausgedehnten Zustand des reinen Bewusstseins funktionieren zu lassen... dem Zustand des kosmischen Geists, wenn man so will.
Das ist Einfachheit in sich selbst. Die Einfachheit, die jenseits des Denkens liegt oder sogar jenseits der Fähigkeit, einen Gedanken zu unterhalten... das ist das Leben in reinem Bewusstsein.
Ist es erhaben? Ist es auffällig? Nein. Es ist einfach. Es ist gerade diese Freiheit außerhalb der kleinen Zelle zu leben, in die man für so lange eingeschlossen war. Die Freiheit, außerhalb der Grenzen jeglicher Art zu leben.
Die Vorteile einer solchen Art und Weise des Lebens sind zu zahlreich, sie erwähnen zu können. Diese Ausweitung füllt das Herz, selbst wenn es scheint, dass es den Geist leert.
Man hätte meinen können, dass es unmöglich wäre, ohne den konstanten Strom von Gedanken zu leben. Aber es ist so einfach und so vollständig. Reines Bewusstsein erfordert keine Anstrengung und trotzdem ist alles verfügbar.
Es erzeugt das Sprechen. Es kreiert Worte. Es erschafft Handlung. Es lenkt alles. Und das ist das Leben im Fluss mit und offenbar im Einklang mit dem Naturgesetz. Das ist das Leben in Freiheit.
Und wie ist es passiert. Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Es ist der unschuldigste Vorgang, den man sich vorstellen könnte. Und es ist anders als alles, was ich je erwartet hätte. Ich kann mich noch nicht einmal erinnern, es überhaupt gewollt zu haben.

Jai Guru Dev


"Besuch im Brahmasthan"
Von William T. Hathaway - im März 2014 in diese Seite aufgenommen

Ich habe wundervolle Ergebnisse in meinem äußeren aktiven Leben durch die Transzendentale Meditation - klareres Denken, mehr Energie, mehr Erfolg - aber ich hatte nur sehr wenige Erfahrungen während der Meditation. Ein paar Mal im Jahr hatte ich Augenblicke, in denen sich die Gedanken so weit ausdünnten, dass ich ein Feld der Stille spüren konnte, das ihnen zugrunde liegt. Sehr selten erhaschte ich etwas von einem Leuchten, das aus dem tieferen Feld kommt. Ich hüte diese Momente wie einen Schatz.

Vor Kurzem besuchte ich die Gruppe, die Maharishi Mahesh Yogi im Zentrum Indiens aufgebaut hat - den "Brahmasthan". Zweitausend Pandits leben dort, sie meditieren und führen ihre vedische Zeremonien durch.

In meinem ersten Programm in der Halle für Yogische Flieger fühlte ich tiefe Stille, sobald ich mit meiner Meditation begonnen hatte. Und sie ging nicht weg, was vorher immer der Fall gewesen war. Sie dauerte an und sie "leuchtete". Als ich mit den Sutren begann, wurde mir allmählich bewusst, dass die Stille eine Energie enthielt, eine innere Dynamik. Während ich weitermachte, begann Freude daraus hervorzustrahlen wie das Licht der Sonne.

Als ich mit dem Yogischen Fliegen begann, konnte ich spüren, dass dieser gesamte Bereich von Leben erfüllt war, erfüllt mit göttlichen Wesenheiten. Da war Shiva, Vishnu, Ganesha und andere, deren Namen ich nicht kannte. Maharishi war da, Guru Dev und Shankara. Während ich weite Sprünge machte, sagten sie mir: "Wir bringen dich hoch! Wir bringen dich hoch!" Sie hoben mich in die Luft, aber wie kosmische Eltern sind, hoben sie mich auch in das volle Erwachsen-Sein höheren Bewusstseins. Und als gute Eltern hatten sie mich lieb.

Ich konnte wahrnehmen, dass sie nicht nur in der Transzendenz weilten, sondern die gesamte Atmosphäre des Brahmasthans durchdrangen. Dann durchdrangen sie nicht einfach den Ort, sondern auch mich. Dann waren sie ich. An diesem Punkt war ich vollkommen eingehüllt in göttliche Liebe. Ich war göttliche Liebe. Die Einheit der Schöpfung wurde zu einer lebendigen Wirklichkeit. Ich hatte diese Aussage schon früher gehört, aber jetzt was sie nicht länger abstrakt. Sie war ich. Und dies geschieht zu jeder Zeit in voller Herrlichkeit, ob ich das wahrnehme oder nicht.

In den nächsten vier Wochen nahm ich dies aber überhaupt nicht wahr - nur wie üblich mein Mantra und Gedanken, Sutra und Gedanken. Dann, am Ende der letzten vedischen Chanting-Zeremonie während meines Besuchs, hatte ich eine Empfindung im Herzbereich. Es war Maharishi! Er war plötzlich da, als ob er gerade hinein gesprungen wäre. Dann wurde mir klar, dass er die ganze Zeit hier gewesen war. Aber erst jetzt bemerkte ich ihn - wie eine Statue, die enthüllt wird und man sie endlich sehen kann. Dies war aber keine Statue, sondern eine lebendige Gegenwart. Ich erinnerte mich an einen Abschnitt der Puja, die den Guru als "immerdar im Lotus meines Herzens wohnend" beschreibt. Ich konnte jetzt verstehen, dass dies keine Floskel ist, sondern eine Tatsache. Meine Hingabe floss zu ihm, und ich sonnte mich in seiner Zustimmung.

Die Leute verließen die Halle, und als ich mich erhob, erweiterte sich seine Gegenwart zu einer hohlen Röhre, die von der Spitze meines Kopfes bis zur Basis meiner Wirbelsäule lief. Mein Bewusstsein war in der Röhre zentriert, und ich nahm alles von diesem inneren Kern der Stille wahr. Dies ist mein Brahmasthan, wusste ich plötzlich. Jeder Mensch hat einen Brahmasthan, ein transzendentes Zentrum, aus dem heraus sich Aktivität manifestiert.

Ich begann zu gehen, aber ich ging nicht. Ich aß eine Prasad-Banane, aber ich aß sie nicht. Das Gehen geschah und das Essen geschah, aber ich tat nichts von beiden. Ich beobachtete es wie ein König auf einem Thron die Aktivität in meinem Königreich, aber nicht darin involviert, vollkommen frei in mir. Dies ist wunderbar, dachte ich, aber was ist es?

Dies ist das Selbst, erklärte Maharishi. Das eine große Selbst, welches das Universum belebt. Du bist jetzt im Selbst, und das ist getrennt von der Aktivität.

Das klingt nach Erleuchtung, kosmischem Bewusstsein, dachte ich.

Ja, sagte mir Maharishi. Gerade mal ein flüchtiger Blick auf das, was dich erwartet.

Nach und nach verblasste der Einblick, und meine wirkliche Identität wurde von relativer Aktivität überschattet. Jetzt, nach diesen Erfahrungen, kenne ich meine tiefere Wirklichkeit und ich werde nie mehr derselbe sein.


*
Übersetzt von Peter Kiefer und Daniela Rommel.
William T. Hathaways neues Buch, "Wellsprings: A Fable of Consciousness", befasst sich mit TM und der Umweltkrise:  (www.cosmicegg-books.com/books/wellsprings). Weitere Infos: www.peacewriter.org. Er war Gastprofessor für Amerikanistik an den Universitäten Oldenburg und Bonn und ist seit 1971 Lehrer für Transzendentale Meditation.

nach oben
·  Startseite  ·  Language  ·  Seite drucken  ·  Impressum  ·